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Goethes
Gartenhaus im Park an der Ilm wurde von ihm am 21. April 1776
das erste Mal in Augenschein genommen. Es wurde damals zur Versteigerung
angeboten und Carl August ersteigerte
es für 525 Gulden, ließ aber Goethe in der Öffentlichkeit
als Käufer auftreten.
Das Gartenhäuschen war zu jener Zeit in miserablem Zustand.
Es war halb zerfallen und der Garten total verwildert. Doch
Goethe begann sofort mit der Erneuerung des Daches, der Rekonstruktion
der Fußböden und allerlei sonst erdenklichen Reparaturen.
Nach einigen weiteren Veränderungen, wie z.B. der Errichtung
eines "Angebäudes", wurde das Häuschen schließlich
fertiggestellt und diente Goethe sechs Jahre als Wohnort.
Als er 1782 in das Haus am Frauenplan einzog, besuchte er
das Gartenhäuschen kaum noch. Seine letzte Begegnung mit dem
friedlichen Ort im Park fand am 20. Februar 1832 während einer
Spazierfahrt statt.
Heute ist das Gartenhäuschen öffentlich zugänglich,
leider ist aber nur noch wenig im Original erhalten. Im Jahre 1999,
als Weimar Kulturhauptstadt Europas war, wurde eine 1:1 Kopie des
Gartenhäuschens konstruiert, die auch im Park an der Ilm aufgestellt
wurde.
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