Goethes Gartenhaus im Park an der IlmGoethe und Schiller Statue vor dem Nationaltheater in WeimarWeihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz
Johann Wolfgang von Goethe


Herzog Carl August


Johann Gottfried Herder


Johann Christoph Friedrich von Schiller
 
 
 

Goethes Gartenhaus im Park an der IlmGoethes Gartenhaus im Park an der Ilm wurde von ihm am 21. April 1776 das erste Mal in Augenschein genommen. Es wurde damals zur Versteigerung angeboten und Carl August ersteigerte es für 525 Gulden, ließ aber Goethe in der Öffentlichkeit als Käufer auftreten.

Das Gartenhäuschen war zu jener Zeit in miserablem Zustand. Es war halb zerfallen und der Garten total verwildert. Doch Goethe begann sofort mit der Erneuerung des Daches, der Rekonstruktion der Fußböden und allerlei sonst erdenklichen Reparaturen. Nach einigen weiteren Veränderungen, wie z.B. der Errichtung eines "Angebäudes", wurde das Häuschen schließlich fertiggestellt und diente Goethe sechs Jahre als Wohnort. Als er 1782 in das Haus am Frauenplan einzog, besuchte er das Gartenhäuschen kaum noch. Seine letzte Begegnung mit dem friedlichen Ort im Park fand am 20. Februar 1832 während einer Spazierfahrt statt.

Heute ist das Gartenhäuschen öffentlich zugänglich, leider ist aber nur noch wenig im Original erhalten. Im Jahre 1999, als Weimar Kulturhauptstadt Europas war, wurde eine 1:1 Kopie des Gartenhäuschens konstruiert, die auch im Park an der Ilm aufgestellt wurde.

 
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