Goethes Gartenhaus im Park an der IlmGoethe und Schiller Statue vor dem Nationaltheater in WeimarWeihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz
Johann Wolfgang von Goethe


Herzog Carl August


Johann Gottfried Herder


Johann Christoph Friedrich von Schiller
 
 
 

Johann Gottfried Herder wurde am 25. August 1744 In Mohrungen, südwestlich von Königsberg, als Sohn eines Kantors geboren. Er studierte Philosophie und Theologie an der Universität Königsberg u.a. von 1762 bis 1764 bei Immanuel Kant.

1764 ging er als Lehrer und Prediger nach Riga, brach dann aber seine dortige Stellung ab und trat eine längere Reise durch Europa an. In Paris wand er sich dem Sturm und Drang zu. Etwas später wurde er Reisebegleiter des Prinzen von Eutin, trennte sich aber nach kurzer Zeit von ihm und blieb wegen eines Augenleidens in Straßburg, wo er 1770 das erste Mal auf Goethe traf. Dieses Ereignis wird als Beginn des Sturm und Drang angesehen.

Im Jahre 1776 siedelte er nach Weimar über, wo er auf Goethes Betreiben 1801 das Amt des Generalsuperintendenten übernahm. Von 1783 bis 1794 dauerte eine enge Freundschaft, die ihn mit Goethe verband. Als jedoch die Französische Revolution begann, begrüßte Herder diese, was man ihm am Hofe verübelte. Es kam zu einer Entfremdung zwischen ihm, dem Herzog und Goethe.

Ein scharfer Angriff auf die kantische Philosophie sowie die Ablehnung der Klassik führten zu seiner Vereinsamung. Herder starb am 18. Dezember 1803 in Weimar.

 

 

 

 
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