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 Johann
Christoph Friedrich von Schiller wurde am 10. November 1759
als Sohn von Johann Kaspar Schiller und Elisabeth Dorothea Kodweiß
in Marbach geboren. Auf Befehl des Herzogs Karl Eugen studierte
er ab 1776 Medizin an der Karlsschule. Nach seinem Abschluß
im Jahr 1780 wurde er Regimentsmedikus in Stuttgart.
Dieser Beruf machte ihm aber keine Freude, er widmete sich lieber
der Lyrik. Anonym ließ er in Mannheim sein Schauspiel "Die
Räuber" aufführen. Der Herzog von Württemberg
erfuhr jedoch von der Aufführung und verbot ihm, weitere Schauspiele
zu schreiben. Schiller floh, und befand sich von 1782-1788
in verschiedenen deutschen Staaten, und versuchte sich irgendwie
über Wasser zu halten. Er lebte in Armut, woran auch
die Veröffentlichung von Werken wie "Kabale und Liebe"
nur wenig ändern konnte. 1787/88 hielt er sich einige Monate
in Weimar auf, wo er Wieland, Herder,
Knebel und Charlotte von Kalb kennenlernte.
Als er 1788 Goethe in Rudolstadt traf,
vermittelte ihm dieser eine Professur an der Uni-Jena, womit
Schiller endlich ein sicheres Einkommen hatte und nicht mehr
auf unregelmäßige, geringe Erträge durch die Veröffentlichung
seiner Werke angewiesen war.
Im Jahre 1790 heiratete Schiller Charlotte von Lengefeld. Doch
schon am Ende dieses Jahres raffte ihn eine schwere Krankheit
, von der er sich nie wieder ganz erholte, dahin. Die darauffolgenden
Jahre pflegte Schiller viele Kontakte mit anderen Dichtern, hauptsächlich
mit Goethe, Kant und, etwas später,
mit Humboldt.
Im Dezember 1794 führte er mit Goethe ein Gespräch über
die Urpflanze welches die Freundschaft
der beiden großen Dichter begründete.
Im Dezember 1799 übersiedelte Schiller nach Weimar,
um durch die dortige Theaterpraxis Anregungen für seine eigenen
dramatischen Werke zu erhalten. 1802 bezog er dann sein eigenes
Haus, welches heute als "Schillerhaus"
bekannt ist.
Johann Christoph Friedrich von Schiller starb am 09. Mai 1805 in
Weimar, im Alter von 46 Jahren.
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