 |
Johann
Christoph Friedrich Schiller zog im Jahre 1799 mit seiner Frau,
zwei Söhnen und einer Tochter nach Weimar. Er wählte dafür
das Haus an der Esplanade in der heutigen Schillerstraße,
obwohl es für ihn damals sehr teuer war. Der Erwerb dieses
zweistöckigen Hauses kostete ihn 4200 Taler, was bei einem
Jahresgehalt von 800 Talern, die ihm der Herzog zahlte, eine sehr
große Summe war.
Schiller finanzierte das Haus über einen Kredit, die Tilgung
war aber äußerst schwierig, so dass er alle schriftstellerischen
Veröffentlichungen realisieren mußte, die irgendwie möglich
waren.
|